CT Intervention / Schmerztherapie
CT-gesteuerte Schmerztherapie
Die Befunde und Röntgenbilder von Patienten können uns jederzeit für eine Erst- oder Zweitmeinung vorgestellt werden. Idealerweise sollte es vor der Intervention eine neurologische oder schmerztherapeutische Diagnostik mit Festlegung der zu blockierenden Segmente bzw. der zu blockierenden Struktur geben. Das Gerinnungslabor (Quick, PTT, Thrombozyten), bei viszeralen Blockaden auch eine Einverständniserklärung über iv-Kontrastmittelapplikation, einen aktuellen Serumkreatininwert und eine Schilddrüsensonografie oder den TSH-Basalwert ist für abdominelle Blockaden erforderlcih, kann aber auch von uns selbst veranlaßt werden. CT-gesteuerte Intervention
Radiofrequenzablation Eine neue, hoffnungsvolle Methode zur Behandlung von Lebertumoren und Lebermetastasen ist die Radiofrequenzablation. Es werden deutliche verbesserte Ergebnisse in der Behandlung mit dieser Methode festgestellt. In Frage kommt diese Methode der Behandlung dann, wenn konventionelle Operationen nicht in der Lage sind, Tumorgewebe zu entfernen, die Operation aufgrund der bestehenden Begleitumstände zu risikoreich wäre oder alternative Behandlungsverfahren ausgeschöpft sind. Bei zahlreichen Menschen in der Welt entstehen im Jahr neue Metastasen der Leber durch Krebserkrankungen, insbesondere des Darm- und Magentraktes. Meistens spielt die Strahlentherapie hier in der Behandlung keine Rolle. Die Chemotherapie ist ein Verfahren, das in entsprechenden onkologischen Zirkeln diskutiert werden muss. Wenn eine konventionelle Operation möglich ist, so sollte diese immer ausgeführt werden, da diese der einzige kurative Ansatz bei Lebermetastasen ist. Sofern eine Operation nicht in Frage kommt, z. B. weil sich mehrere Tumore gebildet haben, diese ungünstig verteilt sind, die Lage zentral ist oder auch die Leber ansonsten so Einschränkungen hat, dass die Operation nicht ausgeführt werden kann, sollte über Alternativen nachgedacht werden. Eine Alternative ist die Möglichkeit, Zellstrukturen der Tumorzellen durch Temperatureinwirkung abzutöten. Bei dieser Technik wird elektrische Energie in das Gewebe eingeleitet. Es kommt zur Umwandlung dieser Energie in Hitze, die das Tumorgewebe verkocht.
Die Vertebroplastie Die Vertebroplastie (oder Osteoplastie) ist eine medizinische Behandlungsmethode von Knochenschmerzen, die für Patienten mit Rückenschmerzen (oder Schmerzen im Bereich anderer Knochen, dann Osteoplastie) geeignet sein kann. Bei einer Reihe von Erkrankungen, die mit starken Knochenschmerzen der Wirbelsäule oder anderer Knochen einhergehen konnte in der Vergangenheit eine gute Wirksamkeit der Vertebroplastie (bzw. de Osteoplastie) erzielt werden. Zu diesen Krankheiten gehören in erster Linie die Osteoporose sowie der Befall durch Tumorerkrankungen. Bei diesen Erkrankungsgruppen wird der Schmerz durch einen zunehmenden Verlust an Knochenmasse bedingt, der auch durch eine zunehmende Verformung des Knochens begleitet sein kann. Diese Verformung empfindet der Patient als stechenden manchmal auch dumpfen, bohrenden Schmerz. Bei der Vertebroplastie (bzw. Osteoplastie) wird der Verlust an Knochenmasse durch das Einspritzen von zunächst flüssigem Knochenzement wieder ausgeglichen. Durch die lokale Betäubung und durch ein zusätzlich gegebenes Schmerzmittel, ist diese Behandlungsform nahezu schmerzfrei. Innerhalb weniger Minuten härtet der Zement aus; dadurch kommt es zu einer inneren Stabilisierung des Knochens und zu einer schnellen und lang-anhaltenden Schmerzlinderung. Das Verfahren ist für bestimmte Patienten mit Osteoporose oder Tumorerkrankungen geeignet Vertebroplastie (bzw. Osteoplastie) bei Osteoporose In der Regel soll bei Patienten mit solchen Rückenschmerzen zunächst für eine Zeitraum von ca. 3-6 Wochen versucht werden, die Schmerzen mit anderen bewährten Mitteln zu lindern. Zu diesen Mitteln zählen Schmerzmedikamente (als Tabletten oder aber als Schmerzpflaster), Medikament zur Behandlung der Osteoporose oder eineRuhigstellung. Die Behandlung der Schmerzen durch dieses Verfahren ersetzt in keiner Weise die Therapie der zugrunde liegende Osteoporose. In diesen Fällen kann die Vertebroplastie (bzw. die Osteoplastie) geeignet sein, die Schmerzen zu lindern. Interne Stabilisierung durch Einspritzen von Knochenzement Die überwiegende Zahl der Patienten ist hinterher „sehr zufrieden“ Schliesslich befragen wir die Patienten in regelmässigen Abständen nach der Behandlung, ob sie die Behandlung wieder wählen würden, wenn sie nochmals vor der Frage ständen. Der Krankenhausaufenthalt beträgt in der Regel einen Tag.
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