Magnetresonanztomographie
des Herzens
unter
medikamentöser Belastung
Liebe
Patientin, lieber Patient,
aufgrund ihrer Beschwerden und der vorliegenden Befunde besteht bei Ihnen der Verdacht auf eine Minderdurchblutung des Herzmuskels. Diese Untersuchung wird Ihnen vorgeschlagen, weil andere Methoden (z.B. ein Belastungs-EKG) bei Ihnen nicht durchgeführt werden können oder keine ausreichende Klärung Ihrer Beschwerden erlauben. Vor der Untersuchung wird der Arzt/die Ärztin mit Ihnen über die Notwendigkeit und die Durchführung der geplanten Maßnahme sprechen. Sie müssen naheliegende, typische Risiken und Folgen kennen, damit Sie sich entscheiden und in die Untersuchung einwilligen kön-nen. Dieses Aufklärungsblatt soll helfen, das Gespräch vorzubereiten und die wichtigsten Punkte zu dokumentieren.
Die folgenden Information ergänzt unser Merkblatt/unseren Aufklärungsbogen zur Kernspintomographie
Sie müssen zu der Untersuchung nüchtern kommen.
Koffein- und kakaohaltige Nahrungsmittel sind in den vergangenen 12 Stunden zu
vermeiden, da hierdurch das Untersuchungsergebnis beeinträchtigt werden kann.
Unter körperlichen Ruhebedingungen wird zunächst ein EKG aufgezeichnet und eine Kernspintomographie des Herzens durchgeführt. Die anschließende Belastung dient dazu, ihr Herz während einer Anstrengung zu untersuchen. Die Belastung erfolgt durch Verabreichung eines Medikamentes (Dobutamin, Adenosin). Über eine biegsame Plastiknadel wird Ihnen das Medikament während der Untersuchung in eine Vene eingespritzt.
Während der Belastung und einige Minuten danach erfolgt die Kernspintomo-graphie und Aufzeichnung von EKG, Puls und Sauerstoffgehalt des Blutes. Wir bitten Sie uns das Auftreten von Engegefühl, Schmerzen in der Brust, Atemnot oder andere Beschwerden während der Untersuchung sofort mitzuteilen. Über eine Sprechanlage stehen wir ständig mit Ihnen in Verbindung und sie werden die ganze Zeit einen Alarmball in der Hand halten mit dem sie sich jederzeit be-merkbar machen können. Nach der Untersuchung bleiben sie noch für kurze Zeit unter ärztlicher Aufsicht.
Es
folgen wichtige Fragen um die Untersuchung korrekt durchführen und auswerten zu
können:
Liegen/lagen
bei Ihnen folgende Herzerkrankungen vor:
-
Herzinfarkt ja / nein ggf. wann?
-
Herzklappenfehler ja / nein ggf. wann?
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Herzschwäche ja / nein ggf. wann?
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Herzrhythmusstörungen ja / nein ggf. wann?
-
Herzmuskelentzündung ja / nein ggf. wann?
Leiden
sie unter:
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Bluthochdruck ja / nein
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Zuckerkrankheit ja / nein
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Lebererkrankungen ja / nein
-
Nierenerkrankungen ja / nein
-
Lungenerkrankungen ja / nein
-
Allergien ja / nein ggf. welche?
Nehmen
sie regelmäßig Medikamente ein? Ggf. welche?
In
der Regel ist eine Stress-Kernspintomographie unkompliziert, jedoch kann jede
Belastung des Herzens – auch im Alltag – zu folgenden Komplikationen führen:
-
Herzrhythmusstörungen – auch in lebensbedrohlicher Form (Kammerflimmern,
Herzstillstand), die sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen, Elektroschockbehandlung erfordern.
-
Herzinfarkt, der die übliche Behandlung auf einer Intensivstation
erfordert.
-
Todesfall (extrem selten) – bei diesen Patienten liegt in der Regel
eine schwere Herzerkrankung vor, die auch unter Alltagsbelastungen
lebensbedrohlich ist.
Diese schwerwiegenden Komplikationen treten bei der Stress-Kernspintomo-graphie, genauso wie bei anderen Belastungsuntersuchungen in etwa 1:2000 Untersuchungen auf. Darüber hinaus können bei der medikamentösen Belastung folgende Nebenwirkungen auftreten:
Durch die herzanregende Wirkung des Medikaments können Herzklopfen, Be-schleunigung der Atmung und Hitzegefühl auftreten. Seltener kommt es zu Blutdruckabfall, Schwindelgefühl, Kofschmerz, Verengung der Luftröhre, Unruhe oder Zittern (weniger als 5 %). Bei der Verabreichung eines Medikamentes in eine Vene kann eine örtliche Reizung bzw. Entzündung auftreten.
Jedes Medikament hat auch seltene und seltenste unerwünschte Nebenwirkungen, die in der gesetzlich vorgeschriebenen Produktinformation beschrieben sind. Der Arzt wird Ihnen die Bedeutung der Nebenwirkungen erläutern, falls sie dies wünschen.
Im Aufklärungsgespräch sollten Sie nach allem fragen
was Ihnen wichtig ist oder noch unklar erscheint z.B. Notwendigkeit,
persönliche Risiken der Untersuchung, Alternativen.
Größe: Gewicht:
Ja,
ich bin einverstanden mit der Untersuchung:
Datum: Unterschrift:
Nein,
ich lehne die Untersuchung ab:
Datum: Unterschrift:
Name/Unterschrift
des aufklärenden Arztes/Ärztin: